Resilienz – Katja Seibert-Bolz https://katjaseibertbolz.de Eine andere WordPress-Site. Thu, 05 Feb 2026 20:19:35 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0.3 Stress https://katjaseibertbolz.de/2026/01/05/tress-nach-resilienz/ https://katjaseibertbolz.de/2026/01/05/tress-nach-resilienz/#respond Mon, 05 Jan 2026 16:03:56 +0000 https://katjaseibertbolz.de/?p=125 Weiterlesen]]> Stress – und warum Resilienz so wichtig ist

In meinem letzten Post (Serie) habe ich über die sieben Säulen der Resilienz gesprochen. Doch warum sollten wir überhaupt Resilienz aufbauen?

Ganz einfach: wegen STRESS!

Wir alle erleben Stress – nur nehmen wir ihn ganz unterschiedlich wahr. Ein wichtiger Grund dafür ist unsere individuelle Resilienz.

Aber was genau ist eigentlich Stress, und wie entsteht er?

Aus biologischer Sicht ist Stress eine Reaktion auf einen sogenannten Stressor – also etwas, das unser inneres Gleichgewicht stört. Solche Stressoren können ganz unterschiedlich sein:

  • Physisch: z. B. Schmerz oder Schlafmangel
  • Psychisch: z. B. Konflikte oder Leistungsdruck
  • Sozial: z. B. Isolation oder Jobunsicherheit

Ob wir eine Situation als stressig empfinden, hängt immer von unserer Bewertung und unseren inneren Ressourcen ab. Deshalb kann dieselbe Situation von zwei Menschen völlig unterschiedlich erlebt werden. Stress ist also etwas sehr Individuelles.

Problematisch wird Stress erst, wenn er dauerhaft anhält. Dann reicht die Erholungszeit zwischen den Belastungsphasen nicht mehr aus, um den „Akku“ wieder aufzuladen. Oft nehmen wir die Gedanken, Sorgen und To-dos sogar mit in die vermeintliche Ruhephase. Ein Tag Pause kann dann zwar helfen – ist aber keine Garantie für echte Erholung.

Trotzdem: Stress ist nicht grundsätzlich schlecht. Er kann sogar hilfreich sein. Durch Stress werden:

  • Energie mobilisiert
  • Aufmerksamkeit gesteigert
  • Leistung und Lernfähigkeit verbessert

Aus evolutionärer Sicht war diese Reaktion lebenswichtig – also eigentlich eine sinnvolle Anpassung. 🙂

Wie können wir vorbeugen?

Am besten durch kleine, regelmäßige Übungen, mit denen wir unsere Routine stärken:

1. 60 Sekunden Atemfokus

Atme 4 Sekunden ein, halte 4 Sekunden den Atem, und atme 6 Sekunden aus. Wiederhole das 1–2 Minuten.

➡ Diese bewusste, verlängerte Ausatmung aktiviert den Parasympathikus und senkt Stressparameter wie Herzfrequenz und Blutdruck.

2. Mikro-Bewegungspause

Für 2 Minuten zügig gehen, die Treppe statt den Aufzug nehmen oder 20–30 Kniebeugen/Dehnübungen machen.

➡ Kurze körperliche Aktivität hilft, Stresshormone abzubauen und hebt die Stimmung sofort.

Und du?

Welche kleinen Übungen nutzt du, um Stress abzubauen oder vorzubeugen?

Teile sie gern in den Kommentaren – vielleicht inspirierst du damit auch andere!

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Eine Story über Resilienz in bewegten Zeiten https://katjaseibertbolz.de/2025/12/29/eine-story-ueber-resilienz-in-bewegten-zeiten/ https://katjaseibertbolz.de/2025/12/29/eine-story-ueber-resilienz-in-bewegten-zeiten/#respond Mon, 29 Dec 2025 16:14:21 +0000 https://katjaseibertbolz.de/?p=129 Weiterlesen]]> Ich war heute an einem regnerischen und windigen Tag draußen spazieren.

So ein Tag, an dem der Himmel nicht weiß, ob er Sonne, Regen oder Sturm sein will.

Und irgendwie dachte ich:

Genau so fühlt sich unsere Zeit gerade an.

Mal scheint alles stabil,

mal kommt ein Windstoß, der uns durchrüttelt,

mal ändert sich plötzlich die Richtung

– beruflich, privat, gesellschaftlich.

Wir alle stecken in Phasen, die uns herausfordern:

Unsicherheit, Veränderung, Druck, Erwartungen, Tempo.

Und wenn wir ehrlich sind, fragen wir uns manchmal:

„Wie halte ich das alles? Wie bleibe ich bei mir? Wie bleibe ich handlungsfähig?“

Und beim spazieren gehen, fiel mir ein Baum auf.

Nicht besonders groß, nicht besonders stark.

Aber er stand fest.

Er schwankte, ja – aber er brach nicht.

Er bog sich mit dem Wind, statt gegen ihn anzukämpfen.

Und dennoch blieb er verwurzelt.

Und ich dachte:

Das ist Resilienz.

Nicht starr sein.

Nicht unerschütterlich.

Sondern flexibel.

Verwurzelt.

Anpassungsfähig.

Fähig, sich zu bewegen, ohne den Halt zu verlieren.

Resilienz bedeutet:

✨ sich nach Krisen wieder aufzurichten

✨ trotz Unsicherheit weiterzugehen

✨ Sinn zu finden, wenn Dinge wackeln

✨ auf die eigenen Ressourcen zu vertrauen

✨ und Lösungen zu sehen, wo andere nur Probleme erkennen

Und das Beste:

Resilienz ist keine Gabe – sie ist ein Weg.

Eine Fähigkeit, die wir Schritt für Schritt entwickeln können.

Deshalb möchte ich in den nächsten Wochen meine persönliche Serie über die 7 Säulen der Resilienz starten.

Mit Impulsen aus dem echten Leben.

Mit Übungen, die wirklich wirken.

Mit Dingen, die mich stärken – und vielleicht auch dich.

Denn ich glaube fest daran:

Wir können den Wind nicht stoppen.

Aber wir können lernen, mit ihm zu tanzen.

Daher möchte ich nun folgend die 7 Säulen der Resilienz durchgehen.

Ich freue mich, wenn du mich auf dieser Reise begleitest.

Nächster Post: Säule 1 – Optimismus.

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