admin – Katja Seibert-Bolz https://katjaseibertbolz.de Eine andere WordPress-Site. Thu, 05 Feb 2026 20:19:35 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0.3 Das nervt…. :) https://katjaseibertbolz.de/2026/01/19/das-nervt/ https://katjaseibertbolz.de/2026/01/19/das-nervt/#respond Mon, 19 Jan 2026 13:10:50 +0000 https://katjaseibertbolz.de/?p=105 Weiterlesen]]> Kennt ihr das?

Irgendjemand macht nicht das, was ihr erwartet oder wollt?

Es passiert irgendetwas, das ihr nicht in der Hand habt?

Boahhh, wie das nervt.

Sich davon nicht nerven zu lassen, sondern es als Möglichkeit oder Chance zu sehen – oder auch einfach nur hinzunehmen – ist die Königsdisziplin.

In meinem vergangenen Post ging es um Resilienz, Stress und die Komfortzone – genau hier passt der Circle of Influence super dazu.

Mit dieser kleinen Methode könnt ihr euch überlegen, worüber oder über wen ihr euch aufregt, ob es etwas bringt oder ob ihr es einfach würdigt als das, was es ist.

Circle of Influence – aus dem Buch von Stephen Covey: The Seven Habits of Highly Effective People.

Er verschafft uns Klarheit darüber, worauf wir Einfluss haben.

Wie geht’s?

Zeichne dir zwei Kreise – der Einfachheit halber – nebeneinander.

Der eine ist der Circle of Influence. Hier schreibst du Themen hinein, die dich beschäftigen und die DU angehen kannst.

Zum Beispiel: ein klärendes Gespräch führen, sich gesünder ernähren, Sport machen, auf LinkedIn präsenter werden.

In den anderen Kreis schreibst du Themen, die dich beschäftigen, aber die du nicht oder nur wenig beeinflussen kannst.

Zum Beispiel: die schlechte Stimmung deines Kollegen, ein kranker Kollege, die gesamtwirtschaftliche Lage des Unternehmens, des Landes oder auch weltpolitische Themen.

So, wie sieht es aus?

Welcher der beiden Kreise bindet gerade mehr Energie?

Wie fühlt sich das an?

Schreib am besten den Aufwand in Prozent in den jeweiligen Kreis.

Im nächsten Schritt überlegst du dir:

Was benötigst du oder wer bzw. was kann dich dabei unterstützen, dass die Themen im Circle of Concern für dich „einfacher“ werden, damit du sie besser hinnehmen kannst?

Oder auch einfach akzeptieren kannst.

Jetzt überlege dir, wie du den Circle of Influence ausdehnen könntest.

Wo du zum Beispiel deine Komfortzone vergrößern könntest.

Konzentriere dich nicht auf die Dinge, die dir Energie nehmen – also die im Circle of Concern liegen.

Konzentriere dich lieber auf den Circle of Influence – denn auch hier wächst du.

Jeder kann sich doch genau an das Gefühl erinnern, wenn wir etwas geschafft haben:

nach dem Sport, nach einer Prüfung, nach einem Vortrag …

Diese positive Energie lässt dich wachsen.

Es ist deine Haltung, die den Unterschied macht.

Es liegt also an DIR 🙂

Ist das nicht toll?

Wenn ich mal wieder eine Krise schiebe, werde ich daran denken.

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Komfortzone und Lernzone https://katjaseibertbolz.de/2026/01/12/komfortzone-und-lernzone/ https://katjaseibertbolz.de/2026/01/12/komfortzone-und-lernzone/#respond Mon, 12 Jan 2026 13:18:29 +0000 https://katjaseibertbolz.de/?p=111 Weiterlesen]]> Hast du dir auch für 2026 neue Ziele gesetzt?

Kleiner Tipp: Achte auf deine Zonen 🙂

(und ich meine nicht die Bikini-👙-Zone)

Wir wachsen, wenn wir unsere Komfortzone verlassen.

In der Panikzone hingegen sind wir gestresst und gehen eher einen Schritt zurück.

Aber was bedeutet das genau für uns?

Wann empfinden wir etwas als Stress?

Und wenn es Stress ist – bringt er uns dann überhaupt etwas?

Der Stresspegel sollte angenehm herausfordernd sein. Das heißt: Wir verlassen kurzzeitig unsere gewohnten Routinen und machen neue Erfahrungen.

👉 Kleiner Tipp: Lies dir doch meinen vergangenen Post zum Thema Resilienz und Stress durch 🙂

Kurze Zusammenfassung der Zonen

Komfortzone

Unser gewohnter Bereich. Hier haben wir Routinen, die wir ohne Probleme erledigen können. Es ist angenehm und gemütlich.

Lernzone (Wachstumszone)

Hier probieren wir Neues aus und spüren leichte Unsicherheiten. Genau hier wachsen wir.

Panikzone

Der Stress ist zu groß, wir fühlen uns überfordert, brechen ein und ziehen uns eher zurück.

Nachhaltiges Lernen findet in der Lernzone statt – vorausgesetzt, es gibt Unterstützung und psychologische Sicherheit. Genau hier wachsen wir. 🪴

Für mich sind es zwei Kreise:

Wenn wir den Kreis der Komfortzone ausdehnen und vergrößern, dann wachsen wir 🙂

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Stress https://katjaseibertbolz.de/2026/01/05/tress-nach-resilienz/ https://katjaseibertbolz.de/2026/01/05/tress-nach-resilienz/#respond Mon, 05 Jan 2026 16:03:56 +0000 https://katjaseibertbolz.de/?p=125 Weiterlesen]]> Stress – und warum Resilienz so wichtig ist

In meinem letzten Post (Serie) habe ich über die sieben Säulen der Resilienz gesprochen. Doch warum sollten wir überhaupt Resilienz aufbauen?

Ganz einfach: wegen STRESS!

Wir alle erleben Stress – nur nehmen wir ihn ganz unterschiedlich wahr. Ein wichtiger Grund dafür ist unsere individuelle Resilienz.

Aber was genau ist eigentlich Stress, und wie entsteht er?

Aus biologischer Sicht ist Stress eine Reaktion auf einen sogenannten Stressor – also etwas, das unser inneres Gleichgewicht stört. Solche Stressoren können ganz unterschiedlich sein:

  • Physisch: z. B. Schmerz oder Schlafmangel
  • Psychisch: z. B. Konflikte oder Leistungsdruck
  • Sozial: z. B. Isolation oder Jobunsicherheit

Ob wir eine Situation als stressig empfinden, hängt immer von unserer Bewertung und unseren inneren Ressourcen ab. Deshalb kann dieselbe Situation von zwei Menschen völlig unterschiedlich erlebt werden. Stress ist also etwas sehr Individuelles.

Problematisch wird Stress erst, wenn er dauerhaft anhält. Dann reicht die Erholungszeit zwischen den Belastungsphasen nicht mehr aus, um den „Akku“ wieder aufzuladen. Oft nehmen wir die Gedanken, Sorgen und To-dos sogar mit in die vermeintliche Ruhephase. Ein Tag Pause kann dann zwar helfen – ist aber keine Garantie für echte Erholung.

Trotzdem: Stress ist nicht grundsätzlich schlecht. Er kann sogar hilfreich sein. Durch Stress werden:

  • Energie mobilisiert
  • Aufmerksamkeit gesteigert
  • Leistung und Lernfähigkeit verbessert

Aus evolutionärer Sicht war diese Reaktion lebenswichtig – also eigentlich eine sinnvolle Anpassung. 🙂

Wie können wir vorbeugen?

Am besten durch kleine, regelmäßige Übungen, mit denen wir unsere Routine stärken:

1. 60 Sekunden Atemfokus

Atme 4 Sekunden ein, halte 4 Sekunden den Atem, und atme 6 Sekunden aus. Wiederhole das 1–2 Minuten.

➡ Diese bewusste, verlängerte Ausatmung aktiviert den Parasympathikus und senkt Stressparameter wie Herzfrequenz und Blutdruck.

2. Mikro-Bewegungspause

Für 2 Minuten zügig gehen, die Treppe statt den Aufzug nehmen oder 20–30 Kniebeugen/Dehnübungen machen.

➡ Kurze körperliche Aktivität hilft, Stresshormone abzubauen und hebt die Stimmung sofort.

Und du?

Welche kleinen Übungen nutzt du, um Stress abzubauen oder vorzubeugen?

Teile sie gern in den Kommentaren – vielleicht inspirierst du damit auch andere!

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Eine Story über Resilienz in bewegten Zeiten https://katjaseibertbolz.de/2025/12/29/eine-story-ueber-resilienz-in-bewegten-zeiten/ https://katjaseibertbolz.de/2025/12/29/eine-story-ueber-resilienz-in-bewegten-zeiten/#respond Mon, 29 Dec 2025 16:14:21 +0000 https://katjaseibertbolz.de/?p=129 Weiterlesen]]> Ich war heute an einem regnerischen und windigen Tag draußen spazieren.

So ein Tag, an dem der Himmel nicht weiß, ob er Sonne, Regen oder Sturm sein will.

Und irgendwie dachte ich:

Genau so fühlt sich unsere Zeit gerade an.

Mal scheint alles stabil,

mal kommt ein Windstoß, der uns durchrüttelt,

mal ändert sich plötzlich die Richtung

– beruflich, privat, gesellschaftlich.

Wir alle stecken in Phasen, die uns herausfordern:

Unsicherheit, Veränderung, Druck, Erwartungen, Tempo.

Und wenn wir ehrlich sind, fragen wir uns manchmal:

„Wie halte ich das alles? Wie bleibe ich bei mir? Wie bleibe ich handlungsfähig?“

Und beim spazieren gehen, fiel mir ein Baum auf.

Nicht besonders groß, nicht besonders stark.

Aber er stand fest.

Er schwankte, ja – aber er brach nicht.

Er bog sich mit dem Wind, statt gegen ihn anzukämpfen.

Und dennoch blieb er verwurzelt.

Und ich dachte:

Das ist Resilienz.

Nicht starr sein.

Nicht unerschütterlich.

Sondern flexibel.

Verwurzelt.

Anpassungsfähig.

Fähig, sich zu bewegen, ohne den Halt zu verlieren.

Resilienz bedeutet:

✨ sich nach Krisen wieder aufzurichten

✨ trotz Unsicherheit weiterzugehen

✨ Sinn zu finden, wenn Dinge wackeln

✨ auf die eigenen Ressourcen zu vertrauen

✨ und Lösungen zu sehen, wo andere nur Probleme erkennen

Und das Beste:

Resilienz ist keine Gabe – sie ist ein Weg.

Eine Fähigkeit, die wir Schritt für Schritt entwickeln können.

Deshalb möchte ich in den nächsten Wochen meine persönliche Serie über die 7 Säulen der Resilienz starten.

Mit Impulsen aus dem echten Leben.

Mit Übungen, die wirklich wirken.

Mit Dingen, die mich stärken – und vielleicht auch dich.

Denn ich glaube fest daran:

Wir können den Wind nicht stoppen.

Aber wir können lernen, mit ihm zu tanzen.

Daher möchte ich nun folgend die 7 Säulen der Resilienz durchgehen.

Ich freue mich, wenn du mich auf dieser Reise begleitest.

Nächster Post: Säule 1 – Optimismus.

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